Offener Unterricht…

In der aktuellen ZEIT (5/2017, S. 64) hat Prof. Zierer im Beitrag

Guten Morgen, Herr Lernbegleiter!

über ein Experiment von David Dunning und Justin Kruger berichtet, das man beim Unterrichtsangebot “Stationen lernen” berücksichtigen sollte…

Die beiden Wissenschaftler hatten Studierende  gebeten, “nach dem Verlassen des Prüfungsraumes ihre erbrachte Leistung einzuschätzen. Dabei zeigte sich, dass sich die Leistungsschwächeren um bis zu 20 Prozent überschätzten, wohingegen sich die Stärkeren um bis zu fünf Prozent unterschätzten.” Mit Blick auf diesen sog. “Dumm-und-dümmer-Effekt” ist zu vermuten, dass “Leistungsschwächere häufig zu schwierige Aufgaben auswählen, wohingegen Leistungsstärkere nicht davor gefeit sind, zu leichte Aufgaben zu machen. (…) Es obliegt folglich auch in einer offenen Lernumgebung besonders der Kompetenz und Haltung des Lehrers, ob Lernen gelingt oder nicht.” (Zierer im o.g. Beitrag)